Quadratische Deutsche Konzertina

iwan
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Re: Quadratische Deutsche Konzertina

Beitrag von iwan » 13. Sep 2020, 11:33

klar, ich wollte nicht drängeln und bin nun ganz geduldig.
Ich freu mich trotzdem darauf, das gute Stück spielen zu können.
Gruß in die Runde
Iwan

kawewue
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Re: Quadratische Deutsche Konzertina

Beitrag von kawewue » 15. Sep 2020, 19:32

Es gibt zwei neue Entwürfe:
Eine überarbeitete Lilofee und ein Löwenzahn:
Lilofee-02.jpeg
Lilofee-02.jpeg (84 KiB) 65 mal betrachtet
Loewenzahn_02.jpeg
Loewenzahn_02.jpeg (83.86 KiB) 65 mal betrachtet
Gruß, Klaus

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Sebastian
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Re: Quadratische Deutsche Konzertina

Beitrag von Sebastian » 16. Sep 2020, 22:50

Jetzt fehlen die Luftblubber beim Seegras. :|

kawewue
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Re: Quadratische Deutsche Konzertina

Beitrag von kawewue » 22. Sep 2020, 20:27

Vermisst du die LuftBlubber?

Nachdem es im Forum ein wenig still geworden ist, hier eine Diskussionsvorlage. Ich würde mich freuen, wenn das zur Mitarbeit reizt. (Denken ist Arbeit!)

Nina hat in der ersten Serie versucht, die Knöpfe in das "Bild" (als Blüten oder Blubber) einzubeziehen. Mich hat das nicht so überzeugt. Auf der zweidimensionalen Abbildung erscheinen sie als gleichgroße Kreise und ähnlich, aber dreidimensional sind es eben Knöpfe und keine Löcher. Außerdem haben sie eine sehr spezielle (unabänderbare) Anordnung. Ich habe lange überlegt, an was mich die erinnert, aber es sind mir immer wieder nur Konzertinaknöpfe eingefallen. Ich erinnere mich auch nicht, dass bei einem Instrument die Knöpfe ins Dekor einbezogen wurden. Das könnte einen Grund haben. Deshalb habe ich Nina ermutigt, Knöpfe Knöpfe sein zu lassen. So kam es zu den beiden neuen Vorschlägen ohne Blubber.

Sie gefallen mir deutlich besser! Bei ihnen ist mir aber das Luftlochmuster noch zu dominant. Der rumgereichte Prototyp bestach durch seine Proportionen und das Zusammenspiel aus Furniermuster und braunen Randleisten/Knöpfen. Bei beiden Entwürfen sind es mir jetzt noch zu viele Löcher und zu wenige (Furnier-)Flächen. Das Furniermuster ist flächendeckend fragmentiert und kommt nicht ausreichend zur Geltung.
Wie könnte man die Dominanz zurücknehmen? Weniger Löcher, kleinere Löcher, mehr Flächen stehen lassen? Vielleicht auch stärker stilisieren.

Gerade beim Löwenzahn ist jedes Blatt anders und sehr detailreich. Es wirkt fast wie ein Herbariumblatt von einem echten Löwenzahn. Da schaut man länger hin. Oder geht das nur mir als Naturfreund so? Weniger und einfachere Formen, die sich vielleicht nur in der Größe und Ausrichtung unterscheiden, würden eventuell mehr Ruhe ins Bild bringen und weniger vom Furnier ablenken.

Lillofee ist sehr jugendstilig, gefällt mir: Organische Formen, unsymmetrisch, aber durch ausgewogene Verteilung eine Symmetrie vortäuschend. Aber das Seegras füllt fast das ganze Seitenteil. Beim Hinschauen sieht man zuerst: Seegras. Im Kollegensport (Volleyball) war einer dabei, der mit einer überschaubaren Zahl von Sprüchen zur Belustigung beitragen wollte. Wenn ein Ball knapp ins Aus ist, kam immer der: "Prinzip Minirock: Weniger ist mehr!". (Gilt manchmal auch für Sprüche...)

Nina würde sich freuen, wenn sich aus den Kommentaren Vorschläge ableiten ließen, in welche Richtung sie arbeiten soll/kann. Eine Mängelliste ("das gefällt mir nicht...") hilft meistens nicht viel weiter.

Soweit mal,
Gruß, Klaus

RAc
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Re: Quadratische Deutsche Konzertina

Beitrag von RAc » 22. Sep 2020, 23:16

Hallo,

der Löwenzahn (so charmant er aussieht) ist vermutlich technisch nicht machbar, das Muster ist für Holzschnitt viel zu filigran. Da wird eine Menge beim Sägen einfach wegsplittern, und von dem, was stehen bleibt, werden manche feineren Stege mit der Zeit zur Sollbruchstelle.

Ich persönlich fände die Fische am coolsten (da könnte man sogar noch Seegras und Blubber mit einbauen), aber da ich an dem Instrument selber kein Interesse habe, zählt das natürlich nicht.

So als (hoffentlich) konstruktiven Vorschlag würde ich anregen, die beiden letzten Vorschläge vom Ausgestalter begutachten zu lassen. Der hat sicherlich ein gutes Gefühl dafür, welches Verhältnis zwischen Material und Loch am Besten ist (das beeinflusst den Ton!), wie filigran die Muster sein dürfen und welche graphischen Elemente man aus statischen Gründen vermeiden sollte. Damit hat man zumindestens einen Rahmen...

Und noch eine letzte Anregung (Erfahrungswert): Wenn man Nina einfach machen lässt, wird es Magie. ;)

Edit: Die letzte Concertina von Alex zeigt für mich so ziemlich die Grenzen der Filigranität auf, die sich erzielen läßt (ich bin gespannt, wie die Concertina in 20 Jahren aussieht ;-)):

https://www.holdenconcertinas.com/?p=1718#more-1718

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