Ostern & Frühling in C/G

Harald Kaufmann
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Re: Ostern & Frühling in C/G

Beitrag von Harald Kaufmann » 28. Mär 2021, 15:44

oh, ups ....auf einmal ist es doch da :D

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Sebastian
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Re: Ostern & Frühling in C/G

Beitrag von Sebastian » 2. Apr 2021, 20:16

Glückwunsch! Ha, endlich macht mal jemand anders ein hübsches Video mit einer zweireihigen! :D

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Sebastian
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Re: Ostern & Frühling in C/G

Beitrag von Sebastian » 27. Apr 2021, 09:14

Jetzt ist der Frühling schon halb vorbei, aber ich bedurfte einiger Zeit, um einen Weg zu finden, das Video ausm Diensthändy herauszuschmuggeln. :roll:

Zuerst in einer ganz einfachen Basisversion, dann mit’n bisschen Guirlanden:


Harald Kaufmann
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Re: Ostern & Frühling in C/G

Beitrag von Harald Kaufmann » 27. Apr 2021, 22:59

Ohhh ist das herrlich! Der zweite Teil, schön verziert. Heute noch bete ich, das mir der Liebe Gott diese Gabe nachträglich verleiht.
Genau das ist mein Ding :-)

Mein Video „zum Tanze da geht ein Madel“, dabei hab ich vielleicht zuvor Jagdwurst gegessen. Es ist recht schnell gespielt. Ich hätte gerne Kommentare dazu gehabt, weiß aber nicht wie ich bei Tube Kommentare zulassen kann...... vielleicht ist es auch besser so 😊

Echt vielen Dank für Deinen Film!

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Sebastian
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Re: Ostern & Frühling in C/G

Beitrag von Sebastian » 28. Apr 2021, 00:06

Die Versuche, wo ich mit den Guirlanden in der rechten Hand aus der Kurve getragen wurde, habe ich rausgeschnitten. :lol:

In deinem Tanzmädelvideo sieht es so aus, als ob du sowohl mit der rechten als auch mit der linken Hand jeweils darauf achten müsstest, welche Noten/Knöpfe du spielen musst. (Kann mich aber auch irren.)

Bei mir würde das zu viel meiner begrenzten Hirnkapazität beanspruchen. Deshalb habe ich die linke Hand „automatisiert“: Pro Takt gilt jeweils ein Akkord, und das Griffmuster des Akkords greift die Hand automatisch. Jeder Akkord ist ein „automatisierter“ Griff. Auf der zweireihigen Konzertina gibt’s nur zwölf verschiedene Akkorde, die Griffe hat man recht schnell drauf. Außerdem braucht man pro Stück auch nicht mehr als zwei oder drei. Ich muss also im besten Falle nur noch daran denken, auf Druck Griff 1 und auf Zug Griff 2 zu spielen; die linke Hand weiß dann automatisch, was zu tun ist. Dadurch bekomme ich Kapazitäten, um auf der rechten Seite mit der Melodie herumzuspielen.

Ich denke, dass diese „Modularisierung“ der linken Hand sehr hilfreich ist. Die Konzertina funktioniert dann wie ein Akkordeon, das ja links pro Akkord einen Knopf hat. So spiele ich Konzertina.

Erst wenn das gut funktioniert, kann ich aus diesem sehr starren Schema auch mal heraustreten, am einfachsten, indem ich die Akkorde arpeggiere, also die einzelnen Akkordtöne nicht gleichzeitig, sondern nacheinander spiele.

Klaus mag diese Herangehensweise nicht. ;) Er schreibt auf der Konzertinanetzseite:
Eine Konzertina ist kein Akkordeon. Wer auf einer Seite Melodie spielen will und auf der anderen eine Akkordbegleitung, der soll gleich zum Akkordeon wechseln.
Dennoch hat er netterweise eine Übersicht über die Akkordgriffe erstellt. Für meine Spielweise eignen sich aber die dort dargestellten Griffe nicht so gut. Ich spiele die Akkorde daher anders.

Außerdem kommt zu den reinen Akkorden immer noch ein Bass dazu; man spielt Bass und Akkord im Wechsel. Dazu habe ich mal eine eigene Übersicht über die Bass- und Akkordgriffe gemacht.

kawewue
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Re: Ostern & Frühling in C/G

Beitrag von kawewue » 29. Apr 2021, 01:01

Mein Zitat wurde verkürzt wiedergegeben:
Vollständig heißt es so (und endet mit einem Smiley!):
"Vorweg: Eine Konzertina ist kein Akkordeon. Wer auf einer Seite Melodie spielen will und auf der anderen eine Akkordbegleitung, der soll gleich zum Akkordeon wechseln. Das ist genau dafür gebaut. Aber wer will das schon? ;-)"

Was steckt dahinter?

Ja, die Konzertina kann Akkordeon. Aber sie hat noch ganz andere Möglichkeiten, die ein Akkordeon nicht hat.

Bei meinen Tabulaturen biete ich regelmäßig die "Akkord-Spielweise" an. Außerdem zwei andere "Standart"-Spielweisen:
"Blockflöte": Die Melodie wird einstimmig gespielt (seitenübergreifend)
"gedoppelt": Rechte Konzertinaseite spielen den selben Ton wie die linke, eine Oktav tiefer. Bewährt beim Musizieren mit anderen lauten Instrumenten wie z.B. Geige.

Daneben gibt es Spielweisen, die ich als "durchkomponiert" bezeichne: Man sucht sich zur Melodie (rechts gespielt) auf der linken Seite Begleittöne, Akkorde, Patterns, die keinem Schema folgen, Die schreibe ich nur selten auf, weil sie nicht verallgemeinerbar sind.

Auf der KonzertinaNetz-Melodien-Seite möchte ich Spielweisen vorführen, die sich auf andere Melodien übertragen lassen.
Abschreckendes Beispiel ist die Konzertinaschule von Sokoloff (Nummer 1 auf Konzertinanetz.de/Bücher). Wer fleißig ist kann die Stücke irgendwann nachspielen, aber er/sie findet keinen Hinweis, wie sich fremde Stücke spielen lassen.

Das ist für mich das Spannende: Dass man auf der Deutschen Konzertina trotz eingeschränktem Tonvorrat viele Möglichkeiten hat, die weder ein Melodeon, noch eine Diatonische, noch eine Steirische ... anbieten. Weil ihre linke Seite festgelegt ist.

Klaus

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